sky watch mountain & küchenfensterproduction

oh man,
morgens war ich ja noch richtig prima gelaunt,
sozusagen top-motiviert.

und versuchte prompt meine bestzeit für die 55 höhenmeter bis zum ölberggipfel zu unterbieten.
und rannte um halb sieben dem sonnenaufgang entgegen.

und wie immer, brach ich dann ca 10 meter unterm gipfel hyperventilierend zusammen.
aber zum glück waren ausser den paar üblichen rehen keine weiteren zaungäste im dickicht,
und so konnte ich nach einer kleinen zwangspause die restlichen meter hinter mich bringen.
um im nächsten augenblick fast von der plattform gefegt zu werden.
mein lieber klabautermann,
welch eine steife brise.

aber perfektes timing.

schön konnte ich die aufgehende sonne filmen und knippsen,
und hatte sogar neben dem perfekten licht auch noch genügend luftakrobaten um mich herum schwirren, deren abgasfahnen tutti perfekto von der sonne von unten angestrahlt wurden.

sky watcher herz, was willst du mehr?

460 meter unter mir lag der rhein komplett im nebel verborgen, am horizont waren herrlich dreckige luftschichten fein säuberlich übereinandergestapelt, die von dunkelgrau braun bis hellorange am leuchten waren.

achja,
eigentlich wars irgendwie auch herz-zerreissend, wenn man bedenkt,
wie schön es erst ohne die luftverschmutzung durch den flugverkehr sein könnte.

aber dann wäre ich ja auch nicht wie ein yeti auf xtc den berg hochgerannt,
weil es dann ja auch keine luftverschmutzer zu erwischen gäbe.

kurzum,
perfekte bedingungen und einmalige ansichten waren meine beute von heute morgen und die gefiehlen mir ausnahmsweise mal sogut, dass ich den tag ausnahmsweise mal nicht mit weiteren
sky watchereien verbummelt hatte.

nur gegen abend habe ich dann mal meine kamera mit der saugnapfhalterung ausnahmsweise aufs hochgestellte küchenfenster gepappt,
was allerdings garnicht so einfach war,
der die weil seit freitag unsere dachfenster mit einem dicken schwarzen film überzogen sind.

der sich nur mit heissem wasser samt spülie oder dergleichen entfernen lässt.

und das mittem im naturschutzgebiet,
eigentlich unglaublich oder ?

egalo,

hier der morgen vom 2. april 2011:

achja,
einen flieger habe ich dann mal sieben einhalb minuten am stück „verfolgt“, und dann abgebrochen, weils mir zu öde war.
aber 12 oder mehr minuten hätte ich ihn durchaus im visier haben können, das macht dann 12 x 25 km/minute = ca 300 km

hart oder ?
das ist doch fast der doppelter weg von bonn nach frankfurt ?

okeeh,
dann sagen wir lieber mal 15 km die minute, das wären dann ca 180 km insgesamt.

haut schon eher hin..

achtung, das video ist mit dem ori-ton, d h der wind bläst ordentlich ins mirco (steife brise..yoyo)

dann liefert die webcam der uni mainz super astreine bilder in sachen flugbahnen,abgase und wolkenbildung,
und darum habe ich ein paar stunden von heute morgen zusammengefasst :

soooo,
dann kommen wir mal zum sahnestückchen von heute.
unerwartet schoss noch kurz vor dem sonnenuntergang die KÜCHENFENSTERPRODUCTION mit dem timelapse von abends (ca 60 minuten) an allen anderen kandidaten vorbei und mauserte sich damit zum heimlichen tagessieger in meinem ranking :

jetzt bin ich erstmal fix und foxi und foxtrottel langsam mal in richtung bettchen,
gutes’nächtelchen allerseits

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Über nuckelchen

baujahr 1971 rheinländer
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