Funkahdafi

We who are oppressed love those who fight against oppression
and the oppressors…
Brothers and sisters, it is with great honor and privilege
that I present to you the leader of the El Fatah revolution…
From Libya, our brother Muhammar El Kahdafi.

version 1985 / live in brüssel :


version 2010 / live in budapest:

http://static.video.yandex.ru/lite/evg70840230/z6bs3x1s46.2511/

gerade eben läuft nämlich über den n-tv ticker,
dass das Lebensmittel-versorgungsschiff aus lybien (in richtung gaza-streifen unterwegs) nach ägypten „abgedrängt“ wurde.

verwirrung schaffen allerdings wie immer die doch recht unterschiedlichen interpretationsansätze,
wie das meistens dabei so ist.


israel:

Jerusalem (AFP) – Israel hat nach eigenen Angaben eine libysche Hilfslieferung für den Gazastreifen auf diplomatischem Wege gestoppt


Tripolis (AFP)
– Israelische Kriegsschiffe haben nach Angaben der libyschen Gaddafi-Stiftung deren Frachter mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen im Mittelmeer umringt.

Israelische Kriegsschiffe haben nach Angaben der libyschen Gaddafi-Stiftung deren Frachter mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen im Mittelmeer umringt. „Es ist eine wirkliche Bedrohung“, sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Jussef Sawan, in der Nacht der Nachrichtenagentur AFP. Die Funkverbindung mit der Besatzung sei unterbrochen.

Die Gaddafi-Stiftung, die die Hilfslieferung organisiert hat, beharrte ungeachtet der israelischen Warnungen darauf, dass der von ihr gecharterte Frachter „Amalthea“ direkt den Gazastreifen ansteuern werde.

„Das Schiff ist in Richtung Gaza unterwegs und wird seinen Kurs nicht ändern“, sagte Sawan.

Nach israelischen Angaben hatte der Kapitän dagegen eingewilligt den ägyptischen Hafen El Arisch anzulaufen. Aus ägyptischen Sicherheitskreisen verlautete, entsprechende Genehmigungen seien erteilt und das Schiff werde heute in El Arisch an der Küste der Sinai-Halbinsel erwartet.

Ein Vertreter der Gaddafi-Stiftung an Bord des Frachters hatte der Nachrichtenagentur AFP per Satellitentelefon gesagt, Israel habe dem Frachter ein Ultimatum bis Mitternacht am Dienstag gestellt, um den Kurs zu ändern. Ein israelischer Militärsprecher dementierte die Existenz eines solchen Ultimatums.

Das unter moldauischer Flagge fahrende Schiff hatte am Samstagabend den griechischen Hafen Lavrio 60 Kilometer südöstlich von Athen verlassen. Das Schiff hat nach Angaben der Gaddafi-Stiftung 2000 Tonnen Medikamente und Nahrungsmittel geladen. Israel befürchtet hingegen, dass Waffenlieferungen an radikale Palästinenser als Hilfen getarnt sein könnten. Ende Mai hatten israelische Spezialkräfte in internationalen Gewässern eine Hilfsflotte für den Gazastreifen gewaltsam gestoppt. Dabei wurden neun Türken getötet. Der Angriff wurde international scharf verurteilt.

Derweil erkannte das israelische Parlament einer arabischen Abgeordneten wegen ihrer Teilnahme an der Hilfsflotte mehrere Privilegien als Volksvertreterin ab. Die Parlamentarier stimmten mit einer Mehrheit von 34 zu 16 Stimmen dafür, dass Haneen Suabi ihren Diplomatenpass abgeben muss. Zudem darf sie im Falle einer strafrechtlichen Verfolgung das Land nicht verlassen und kann auch nicht auf finanzielle Unterstützung hoffen.

Die Abgeordnete der linksgerichteten arabischen Partei Balad reagierte mit Enttäuschung auf das Votum. Es sei aber nicht verwunderlich, dass ein Land, das einer Million seiner Bürger die Grundrechte versage, auch einem Mitglied des Parlaments die Rechte abspriche, sagte Suabi nach der Abstimmung.

http://de.news.yahoo.com/2/20100714/tpl-libysches-schiff-fuer-gaza-angeblich-ee974b3.html

um nun komplett den durchblick zu verlieren,
lesen wir uns doch auch noch die anderen neusten meldungen dazu mal eben durch :

14:04 uhr

Ein von Libyen gechartertes Schiff mit Hilfsgütern für die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen hält im Mittelmeer die israelische Marine weiter in Atem. Nach wiederholten Warnungen Israels nimmt der unter moldawischer Flagge fahrende Frachter „Amalthea“ nun angeblich Kurs auf Ägypten. Das Schiff befand sich in den Mittagsstunden rund 50 Kilometer vom ägyptischen Hafen Al-Arish entfernt.

Mehrere Boote der israelischen Marine folgten ihm nach Angaben eines Armeesprechers in Sichtweite. Israel will verhindern, dass die Crew der „Amalthea“ in letzter Minute doch noch in Richtung des nördlich gelegenen Gazastreifens abdreht. An Bord der „Amalthea“ befinden sich zwölf Mann Besatzung und 15 pro-palästinensische Solidaritätsaktivisten. Sie wollten die von der libyschen Gaddafi-Wohlfahrtsstiftung gespendeten rund 2.000 Tonnen Hilfsgüter ursprünglich direkt nach Gaza bringen. Die israelische Marine warnte die Besatzung mehrfach vor dem Versuch, die Seeblockade zu brechen.

Das Schiff hatte Israel lange Rätsel aufgegeben. Zwar änderte der Kapitän auf Anweisung Israels am späten Dienstagabend den Kurs in Richtung Ägypten. Der Frachter dümpelte dann aber die Nacht hindurch im Mittelmeer vor sich hin. Der Kapitän gab an, dass ein Maschinenschaden repariert werden müsse. Auch der Funkkontakt ging nach israelischen Armeeangaben am Mittwochmorgen vorübergehend verloren. Israel will das Schiff nach Medienberichten auch dann noch im Auge behalten, wenn es in Al-Arish andocken sollte. Israel befürchte, dass die „Amalthea“ doch noch versuchen könnte, die Blockade zu brechen, heißt es.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2402635/gaza-hilfsschiff-haelt-israel-atem.story

naja,
immerhin wissen wir jetzt,
wie das schiff heisst.

aber was noch wichtiger ist,
wie weit es von der küste entfernt ist (wg den hoheitsgewässern).

und so sieht er eigentlich aus,
der kahn da :

Verwirrung um ein libysches Gaza-Hilfsschiff: Israelischen Angaben zufolge hat der Frachter Kurs auf Ägypten genommen. Die Organisatoren erklärten jedoch, das Schiff steuere wie geplant das Palästinensergebiet an.

Tripolis/Tel Aviv – Gespannt beobachtet Israel einen libyschen Hilfsfrachter für Gaza. Die Marine warnte die Besatzung mehrfach davor, die Seeblockade vor dem Gaza-Streifen zu brechen. Am Mittwoch gab es unterschiedliche Angaben für den Kurs des Schiffes. Die israelische Armee erklärte, es steuere offenbar den ägyptischen Hafen al-Arisch an.

Die libysche Gaddafi-Stiftung, die den Transport organisiert, betonte jedoch, der Frachter „Amalthea“ fahre wie geplant in Richtung Gaza. Demnach hat das Schiff nach einem Maschinenausfall wieder Fahrt aufgenommen.

Der Kapitän hatte in der Nacht angegeben, dass ein Maschinenschaden repariert werden müsste. Das Schiff dümpelte dann stundenlang im Mittelmeer vor sich hin. Auch der Funkkontakt ging nach israelischen Armeeangaben am Mittwochmorgen vorübergehend verloren.

Der Frachter hat nach Angaben der Stiftung 2000 Tonnen Medikamente und Nahrungsmittel an Bord. Neben zwölf Mann Besatzung sollen auch 15 propalästinensische Aktivisten dabei sein. Israel befürchtet, dass Waffenlieferungen an radikale Palästinenser als Hilfen getarnt sein könnten.

„Das Schiff scheint sich zu bewegen und al-Arisch anzusteuern“, sagte ein israelischer Armeevertreter.
„Wir werden das Boot weiter überwachen, es wird nicht nach Gaza kommen.“
Mehrere Boote der israelischen Marine begleiten demnach das Hilfsschiff, das unter moldauischer Flagge fährt, in Sichtweite. Israel will verhindern, dass die Crew in letzter Minute doch noch in Richtung des nördlich gelegenen Gaza-Streifens abdreht.

Die Gaddafi-Stiftung erklärte, Israel fordere, dass der Frachter entweder al-Arisch anlaufe oder umkehre. Andernfalls wolle die Armee es in den israelischen Hafen Aschdod eskortieren. „Israelische Kriegsschiffe versuchen, ihm den Weg zu versperren und es von der Küste von Gaza abzudrängen“, erklärte die Stiftung.

Das Schiff verließ am Samstag den griechischen Hafen Lavrio. Organisator der Reise ist eine Stiftung unter dem Vorsitz von Saif al-Islam al-Gaddafi, einem Sohn des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi.

Es handelt sich um den dritten Versuch innerhalb von sechs Wochen, die Seeblockade vor Gaza zu brechen. Bei der gewaltsamen Stürmung eines türkischen Hilfsschiffes in internationalen Gewässern Ende Mai hatten israelische Elitesoldaten neun Türken getötet und 45 weitere Passagiere verletzt.

mmq/AFP/dpa/Reuters
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,706450,00.html

ich befürchte leider auch schon wieder einen schlimmsten ausgang für das ganze,
und am super-schlimmsten ist es dabei,
dass die ihnen angedachte hilfe die menschen in ihren notsituationen mal wieder nicht erreichen wird.

was ist denn da eigentlich über den luftweg zu machen ?

denn solange israel nicht überflogen wird,
dürfte israel doch keine flugzeuge angreifen,
oder wie sieht das dabei aus ?

denn landen braucht man doch nicht,
um die hilfsgüter „loszuwerden“.

echt ,
matthias rust konnte doch auch schon 1987 unter dem eisernen vorhang hindurch fliegen..

zb wären doch auch drohnen oder ballons perfekt geeignet dafür.

oder ferngesteuerte boote,
oder oder oder….

aber mal wieder nur doof rumsitzen zu können,
während andere menschen ihr leben aufs spiel setzen,
um wiederum anderen menschen zu einem menschenwürdigeren leben zu verhelfen,
befriedigt mich nicht wirklich.

dich etwa ?

gut!

also,
was sollen wir unternehmen ?

und bitte nicht in das schema F verfallen,
und nur irgendwas von blöden zionismuss daher schwaffeln.

das macht einen selber nämlich um keinen deut besser,
und hilft den palästinänsern auch nicht weiter.

greetz

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Über nuckelchen

baujahr 1971 rheinländer
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