respekt to the lady

mönsch alda,
ick freu mir voll.

endlich krieg die kleene och dat,
wassa zusteht.

guckense mal hier,
nur ensfünfunfuffzig und hat aber ne klappe wie en janz grosser:

dafür hat lady sovereign auch ne harte strecke hinlegen müssen,
die sich nur mit der bedingungslosen liebe zur musik überleben lässt.

aber dafür wurde sie mit einer achterfahrt des lebens belohnt,
die bisher keinem europäischen künstler vergönnt war.
wenn man mal von den stones oder beatles absieht.

und das mehr oder weniger an der europäischen öffentlichkeit vorbei.

denn erst jetzt,
wo zb garagen-hoodie dizzy rascal sich allmählich auch etwas fame einfährt,
was zumindest den mainstream angeht,
scheint die masse auch erst bereit für dieses persönchen zu sein.

selbst ich als elektro-musiker und elektro-musik erlebender
zeitgenosse der ersten stunde,
stiess auch eher durch zufall auf die kleine grime gemeinschaft aus den vororten von london durch einen plattentip meiner monatlichen lieblings lektüre für elektronische lebensaspekte ( DE:BUG!).

und im winter 2004 wars dann auch mal wieder um mich geschehen,
was zwar bei mir öfters vorkommt,
wenn ich einen neuen sound höre,
aber da war doch irgend etwas anders als sonst.

und wie gemein,
da war auf einmal ein sound aus meiner vor-tekkno-electro zeit,
nämlich der von madness.
und leute,
moi! was hatte ich madness vergöttert damals.

es müssten in bonn bestimmt neben etlichen ampel und laternenmasten auch noch etliche möbelstücke meines umfeldes von damals mit dem ska männchen verziert sein…

soweit ging schon mit 12 lenzen meine eigene beklopptheit mit mir durch.

und dann knallt mir diese kleine wurst aus england einen unmenschlichen song vor,
und dazu muss man wissen,
das der grime-sound sowieso aus derbsten elektro-tekkno short-samples bestand,
für die es in meinem geschundenen gehirn allerlei rezeptoren gab.

aber dieser song mit ihr am mic,
den ordinary boys als band,
bumm—ich war platt

tja,
damals versuchte ich auch nur ein paar mal,
freunden von mir,
auf deren meinung ich etwas gab,
ihren sound vorzuspielen,
doch vergiss es!

2004 war köln noch sowas von dem eigenen goa-house-minimal-haste nicht gesehen-sound überzeugt,
und somit fand sich ausser regina (the boss!)kein weiterer anhänger dieser musik,
zumindest was mein persönliches umfeld betraf.

und so verfolgte ich die laufbahn von lady sovereign auch nur noch weiter am rande,
bekam aber schon noch mit,
wie mr jay-z und def-jam und miss elliot sich the english small sausage
zum barbeque einverleibten.

man las allerdings in den mails des würtchens heraus,
dass es sich nicht ganz so wohl dabei fühlte.

und das sie die fertig produzierten songs ebenfalls nicht mögen würde.

weil nämlich frau 200 kilo kampfgewicht platz-da! hier komm ich—missy elliot und der almwart da von def-jam ihr die songs komplett versaut haben beim mastern.

und klar,
was gibt es schlimmeres für einen künstler,
als zu zusehen,
wie die eigenen werke demontiert,verschandelt und lächerlich gemacht werden ?

prince,
george michael sind ja nur zwei von vielen künstlern,
die auf sowas keinen bock hatten und das auch public machen konnten.

aber so eine berühmtheit war die kleine lady ja damals noch nicht,
und deshalb hat sie ihren kleinen arsch (oups!)auch endlich wieder dahin verfrachtet,
wo er hingehört.

hinter das mic !

und das alleine,
ohne kampfwurst elliot,
turnschuhverkäufer jay-z,
oder sonstigen ballast.

und siehe da,
die wunderstory von 2004 nimmt im jahr 2010 wieder den roten faden auf
und strickt uns endlich wieder dicke fätte ohrenwärmer,
die so warm sind,
dass sie bis ans herz gehen.
schmelz.

und das beste dabei:
ohne einen tip von regina (the boss!) vor ein paar tagen,
wäre die ganze story mir mal wieder komplett am sein vorbeigerauscht.

..deswegen erweitere ich den titel dieses posts auch um den kleinen buchstaben „s“:

respekt to the ladys!

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Über nuckelchen

baujahr 1971 rheinländer
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