red skies

ich bin ja immernoch ganz hin und weg von den sonnenuntergangs-schnappschüssen von gestern abend.
denn dazu sollte man wissen,
dass ich die letzten 38 jahre ohne eigene photoleidenschaft exestiert hatte.
natürlich hatte ich mehrere kameras,
aber fotos habe ich sogut wie nie damit „geschossen“.

und somit fiehl das für mich immer in den zuständigkeitsbreich meines direkten umfeldes,
wie mum,girlies,freunde etc.

selbst als ich vor drei jahren damit anfing,
fotos von meinen mühsam gepimpten vespas ciaos zu machen,
um sie ins netz zu stellen,
war das für mich eine emotionslose angelegenheit.

denn die resultate entsprachen meist nicht unbedingt dem,
was ich beim knippsen durch die kamera gesehen hatte…und waren dementsprechend „unbrauchbar“.

da ich von meiner welt-liebsten regina wegen meiner neuer obssion des himmels guckens eine neue digicam vor zwei monaten geschenk bekam,
gelang es mir dadurch doch endlich,
mal so langsam das eis zwischen mir und dem thema fotos zum schmelzen zu bringen.

und gestern hab ich tagsüber schon vom balkon und aus sämtlichen dachluken heraus einige chemtrail bilder geschossen,
doch durch die „dunsthaftigkeit“ der unteren luftschichten waren die trails nicht allzu klar.

da fiehl mir wieder eine stelle ein,
an der ich in letzter zeit häufiger gegen 21:45 uhr aufm weg zum supermarkt vorbei gebrettert bin mit’m rädchen,
und da war immer ein mega sonnenuntergangsspektakel für uns chemtrail-spotter zu sehen.

weil sich nämlich an genau dieser stelle beim sonnenuntergang im sommer,
das untergehende licht so bricht,
dass die luftverschmutzung an der stelle optisch zu sehen ist.

und das obwohl der ganze tag scheinbar „klar“ und „wolkenfrei“ war.

es handelt sich hierbei um die reflektionen von den aerosolen,
die nachdem der gefrorene wasserdampf,
der den optischen teil des abgas-strahl von düsenfutzern ausmacht,
wieder normal/gasförmig ist.
das dann aber es noch längst nicht vorbei ist mit der luftverschmutzung,
sieht man schön auf den bildern.

und genau so ein durcheinander an dreck befindet sich komplett über uns,
es liegt lediglich nur an der lichtbrechung,
dass man sie (ausnahmsweise) mal sehen kann.

aber es geht mir ja vordergründig ums fotodingsbumsen,
wie ich es bis vor kurzem noch auz zu drücken pflegte.

denn als ich gestern zu der stelle hin bin,
und zack bumm klirr
zwanzig minuten später über 200 bilder im dreitausender format plus sieben minuten video…
und alles ist was geworden.

bzw sind das die mit abstand besten fotos,
die ich bisher in meinem leben gedingsbumst habe.

und die sind ja noch alle unbearbeit!!!

wenn zb ich lese,
was die jungs da im wetterforum mit ihren bildern noch alles anstellen,
will ich ja nicht wissen,
wie danach die von gestern erst aussehen müssen.

denn mir kommen sie jetzt schon absolut unecht und unirdisch vor.
teilweise wie gemalt.

aber schon krass,
dass es genau der dreck ist,
den man tagsüber am himmel nach dem verschwinden der trails mit dem blossen auge übergargarnicht sieht.

ganz schön abgewixt ist das,
mein lieber herr gesangsverein.

kleine aneckdote am rändchen:
hab eben was vom „gorbaschow-effekt“ gelesen.
und zwar hat sich die sonnenenergie am boden um 1,5 watt pro qm in ganz mittel und ost europa erhöht,
nachdem 1989 das industriedreieck um bitterfeld herum filteranlagen bekam….

aber dazu ein andermal mehr,
jetzt ersma ein paar fotohighlights von gestern:

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Über nuckelchen

baujahr 1971 rheinländer
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